Samstag, 11. Januar 2025

Alligatoah am 10. Jänner 2025 in Wien

Yu- auf Instagram Einfachyu war der Support Act für Alligatoah. Ein bisschen wie ein Klassenraum, vielleicht schon als Vorbereitung für das Bühnenbild, hat er eine Story um sein Set gesponnen: Alle 4 Punkte die Alligatoah schon auf das Bord geschrieben hat müssen vom Publikum erfüllt werden, so etwas wie: "Muss bei einem Alligatoah Song abgehen" "Muss bei einem Yu Song abgehen" "Müssen Pogen" etc. Und so kam Song auf Song und das Publikum nahm das auch gut wahr. Es war ein bisschen Hip Hop, Singer Songwriter und Rock Charme. Am Ende hat er sich selbst ein wenig um den Schlussapplaus betrogen weil er in den pogo ging und dann nicht mehr zurückkam. Aber vielleicht war das auch beabsichtigt.

Ich kannte von Alligatoah echt nur wenige Songs, auch jetzt in der Setlist kannte ich nur einen Song: Willst du natürlich. Ich war von mehreren Seiten von dieser Show überrascht. Wo fange ich da mal an? Ich denke alleine das Intro und die Bühne- man stelle sich ein Büro vor. alles im Office Look. Ein fenster öffnet sich. Der Sänger springt aus einem Flugzeug und crasht dann in die Szene rein von oben- man sieht es im Fenster- es fliegt eine Puppe nach unten und landet hinter dem Schreibtisch. Der Schreibtisch wird natürlich als Bühne genutzt. Bürostühle werden herumgeworfen, fliegen durch die gegend, aber man sitzt auch auf ihnen und rollt herum. Das macht die ganze show sehr dynamisch. Es gibt auch Aktenordner, einen Drucker... alles was man so in einem Büro braucht. Und es wird auch zerstört was das Zeug hält. Dann die Musik: ich dachte das wird sehr hip hop lastig, aber dann beinhaltete es auch viel metal. Das hat mir richtig gut gefallen! Ich bin beeindruckt vom schnellen Rap, dem melodischen Gesang, aber auch dem metal gekreische- und das wechselt in sekundentakt ab. Das spricht für mich für ein großes Talent. Dann passend zu jedem Song hat sich der Hintergrund im Fenster geändert. Es gab auch Outfitwechsel- so machten wir alle gemeinsam mal "yoga" und mussten dann meditieren und die augen schließen, damit er sich nochmal auf der bühne umziehen konnte. bei einem song hat er mit einer "waffe" das "Bühnenlicht" zerschossen. Und am Ende hat er einen "Fan" der auf die bühne gesprungen ist "verprügelt" und den "kopf abgerissen". Puppe natürlich. Message der Show: "Esst weniger Menschen". mein Fazit: Absolut sehenswerte show. da habe ich so viele eindrücke gesammelt dass ich gar icht weiß wo ich anfangen oder aufhören soll. und das No Angels Cover hat mich auch einfach geflasht